Galisch-Jagd
DK-Zwinger vom Schnepfenhain          



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Am 15. April ist unser D-Wurf gefallen. 2/3 Braun-und Schwarzschimmelwelpen

Nach bestandener Jägerprüfung 1973 begann 2 Jahre darauf mein

                  " Hundeleben"

Porta aus der Greifenburg, eine Langhaar Weimaraner Hündin war mein erster

Hund. Ich habe schnell verstanden, warum ich in meinem Leben des Öfteren zu hören bekam:

ALLER ANFANG IST SCHWER!

Heinz Reuper, Besitzer des Kurzhaar Weimaraner Zwingers "vom Zehnthof", war für mich

 eine große Hilfe während der Ausbildung der Hündin zu einem "brauchbaren Jagdhund".

VJP und HZP liefen sehr gut. Die VGP zu bestehen gelang leider erst im zweiten

Anlauf. In den darauf folgenden Jahren baten mich einige Jagdausübungsberechtigte aus

den umliegenden Orten meines Wohnortes, ihre Hunde für die Jagdsaison vorzubereiten.

Maria Seliger, Züchterin vom Zwinger  "von der der Asseburg" wohnte wie ich damals im

 Landkreis  Wolfenbüttel. Gelegentlich tauschten wir uns aus, wenn ich in Auftrag gegebene

Tierpräparate zu ihr nach Hause brachte. Ihre Begeisterung für Jagd und Hunde war ansteckend.

 Bei ihr sah ich das erste Mal Vorstehhunde der Rasse Deutsch-Kurzhaar.

Die nächsten eigenen Hunde waren Pointer. Ich war begeistert, geradezu fasziniert vom

Suchenstil mit hoher Nase, weiter, exzellenter Suche, sicherem Vorstehen, Nachziehen, Umschlagen

und Binden von Federwild. Bedauerlicherweise waren für mich die Möglichkeiten, mit

diesen Hunden zu jagen, sehr begrenzt. Die Weite, die diese englischen Vorstehhunde brauchen, um

 ihr Können am Federwild zu zeigen, konnte ich nicht bieten.

Aber trotzdem liebte ich die Suchengänge, die in der Regel mit zwei Hunden stattfanden und

 im Frühjahr idealerweise auf Paarhühner durchgeführt wurden. Sekundieren wurden verlangt,

ein vorstehender Hund sollte nicht gestört werden. Leider sehen wir auf den Niederwildjagden

bei uns im Herbst, dass Hunde aus Beutetrieb beim Anblick vorstehender Hunde diese stören

und zum einspringen veranlassen.

Bei den Großen Suchen ( Grande Quete bzw. Quete De Chasse) ist die Nase der höchste Punkt und

immer im Wind. Sehr oft stehen die Hunde schon auf 30-40 Metern (und häufig noch weiter) vor.

Auf Paarhühner, im Frühjahr, in den Niederlanden (große weite Grünlandflächen), in Belgien

(bei Waterloo) und um Orleans (südl. von Paris) auf unendlich weiten Winterweizenfeldern.

 In Andalusien oder nordöstlich von Madrid auf Rothühner. 

Es war eine schöne Zeit.

Die Menschen waren überall sehr gastfreundlich, aber auch mit sehr großem Nationalstolz.

Machte ein Hund, aus dem Gastgeberland einen Vorstehpunkt, kannte die Begeisterung keine Grenzen.

Die Zuschauer begleiteten das Geschehen sitzend, auf von Traktoren gezogenen großen Anhängern.

Punto, Punto wurde begeisternd gerufen.

Natürlich gab es häufig guten Wein, Baguette und Käse aus der Region während der Suchen.

Jeder teilte mit jedem seine kulinarischen Mitbringsel.

1978 zog ich durch einen Wechsel meiner Arbeitsstelle ( von der UNI BOCHUM zur

UNI Osnabrück in den FB Bioloogie/Chemie) ins Osnabrücker Land.

1986 hatte ich einen ersten Kontakt zum Kurzhaarklub Artland -Emsland.

Ich führte in diesem Jahr die Pointer Hündin Blackfields Rusty auf einem Derby um Meppen.

Diese Prüfug konnte die Hündin im Ersten Preis bestehen. Eine führ mich damals imposante

Prüfung. Im Suchenlokal (ein großer Saal) saßen am Morgen bestimmt 80 Personen, wenn

 nicht mehr. Viele Gruppen verteilten sich in den Revieren um Meppen. In guter Erinnerung

habe ich noch die sehr guten Bestände an Federwild.  

Zu meinem ersten Deutsch Kurzhaar kam ich durch tragische Umstände:

Als Dr. Konrad Schneller, der vor mir Leiter des Jagdschule der Jägerschaft Osnabrück-Stadt war,

im Sterben lag, bat er mich seine Deutsch Kurzhaar Hündin, Wolke vom Hiller Moor, zu übernehmen.

Mit Tränen in den Augen versprach ich ihm dieses zu tun.

Einen Tag vor Heiligabend holten wir den Hund mit der Familie aus einer Tierpension bei Vörden.

Die Hündin verstand sich gut mit der noch bei uns lebenden Pointerhündin und Dr, Schneller

war sehr erleichtert dass sein Wunsch noch in Erfüllung ging. 3 Monate später verstab  er.

Als Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag und langjähriges Mitglied im Stadrat von

Osnabrück zeigte Dr. Schneller, wie wichtig es ihm war, für Menschen da zu sein.

Als Mitpächter der Eigenjagd Gut Bokern hat er mich häufig eingeladen und wir hatten

gemeinsam sehr schöne erfolgreiche Niederwildjagdtage.

Wolke wurde von Konrad auf der VJP und der HZP geführt. Er war kein

ausgesprochener Rüdemann aber die willensstarke Hündin tat vieles durch ihre sehr

 guten Anlagen. An dieser Stelle möchte ich Erwien Wallmann danken. Die Hündin

war in den ersten Monaten in seinem Besitz und er hat einen sehr guten

Grundstein bei dieser Hündin gelegt. Zur  VGP im Jahr 2007 führte ich Wolke beim Verein DD-Osnabrück.

Sie erlangte 334 Punkte und bekam damit  einen 1. Preis als Suchensiegerin. Am Abend der

Preisvergabe sprach mich Helmut Dierker an und warb mich als Mitglied für den Klub

Artland-Emsland. Er ist ein exzellenter Rüdemann, der bereitwillig sein Wissen an andere

weiter gibt. Der Klub kann sich glücklich schätzen solch einen ersten

Vorsitzenden zu haben. Unzählige Hundeführer/innen haben seine Hilfe in Anspruch genommen.

Vielen, vielen Dank Helmut!

Bei mir bzw. der Familie reifte der Gedanke die Hündin decken zu lassen.

Der Zwinger vom Schnepfenhain wurde angemeldet.


Wie kam es zu der Namensgebung:

In den ersten Jahren meines Jägerlebens durfte ich noch auf den balzenden Schnepfenhahn im

Frühjahr waidwerken. Von April bis Anfang Juni fliegen Hähne auf Lichtungen mit dem sehr markanten Ruf

"quorr-quorr-pitz" und hoffen auf eine antwortenden Henne. Dieses Schauspiel und die Stimmung

an diesen Balzorten sowie das Erlegen einiger Schnepfen, waren für mich schöne Momente.

Noch heute genieße ich im Frühjahr die balzenden Hähne in der nahen Wersener Heide.

Dr. Heribert Kalchreuter, Biologe und Buchautor (z.B. Die Sache mit der Jagd) ermöglichte es mir

beim Club der Schnepfenjäger in der Normandie und der Bretagne an einigen Streifen auf

Waldschnepfen teilzunehmen. Als Vorstehhunde wurden meist Setter und Pointer geführt.

Auch Epagneul Breton sah ich auf einigen Jagden.

 Daher kam die Familie zu dem Entschluss, den Zwinger vom Schnepfenhain zu nennen.

 Auch bei uns vor Ort in Pye gibt es das sogenannte  "Alimentenwäldchen", wo man die rufenden

 Hähne antreffen kann.

Der A-Wurf mit Wolke und Rocky von Neuarenberg war sehr ausgeglichen. Einige Nachkommen

wurden bis zur VGP durchgeführt. IKP ler sind dabei. Hunde mit Härtenachweis , LN, usw..

3 Hunde wurden zur Zucht eingesetzt. Asterix wurde Zuchtrüde in Finnland. Arthur in Dänemark.

Aus dem B-Wurf gingen drei Hunde nach Finnland.

Aus den C-Wurf drei nach Südafrika.

Aus beiden Ländern bekamen wir schöne Bilder von Jagdsituationen.

Ob Raufußhühnerjagd in Lappland oder Flughühner und Perlhühner in Südafrika - fast alle bisher

gezüchteten Hunde hatten gute bis sehr gute Gelegenheiten ais Jagdhunde.


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